LET THERE BE ROCK!
Man schrieb den 21. Februar im Jahre des Herrn 1980 als die Meldung um die Welt ging, Bon Scott sei tot. Nach sieben doppelten Whiskey in der Music Machine (heute Camden Palace) in London fuhr er mit einem Freund nach hause. Das war am 19. Februar um zwei Uhr früh. Er verlor das Bewusstsein und erwachte nicht wieder. Im Kings College Hospital wurde festgestellt: "Death By Misadventure".
Die Rockwelt und vor allem das AC/DC-Universum standen unter Schock, denn die Band befand sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Aufnahmen für "Back In Black" liefen und schon damals konnte niemand Australiens Hardrock Flaggschiff das Wasser reichen. Man vermutete, dass nach diesem fürchterlichen Verlust das Ende der Band gekommen war.
Doch was dann kam, weiß jeder: AC/DC mit Brian Johnson, "Hells Bells" mit Glocke, "For Those About To Rock" mit Kanonen, "Heatseeker" mit Raketen, "Thunderstruck" mit Blitz und Donner. Daß AC/DC die größte, dreckigste und beste Hardrockkapelle unter Gottes Sonne ist, wird niemand leugnen. Und ihren legendären Frontmann Bon Scott wird niemand jemals vergessen.
Schon gar nicht fünf AC/DC-Maniacs aus Deutschlands Ex-Hauptstadt: Die DIRTY DEEDS'79 waren, sind und bleiben ihrem Bon(n) treu. Dreckschleudern wie "Rock'n'Roll Damnation", "Girls Got Rhythm" oder "Riff-Raff" werden mit Ehrfurcht und Devotion ausgepackt und neben unsterblichen Gassenhauern wie "Highway To Hell", "Let There Be Rock" oder "Whole Lotta Rosie" durch den DEEDSwolf gedreht.
Vangus, Deutschlands authentischster Angus Young Klon, garantiert dabei für die messerscharfen Licks, welche uns der Meister um die Ohren zu schlagen nicht müde wird. Vangus knetet die Gibson SG und ist sich nicht zu schade, dahin zu gehen, wo's wehtut und dort will er auch Euch sehen: Auf den Knien!!
Nach dem Ausstieg des langjährigen Sängers "Bonn Scott" besetzt mittlerweile "Big Bonn" den verwaisten Job am Mikro.
Eigentlich sollte er nur mal im Proberaum aushelfen, aber zwei Nummern später war es da, das wohlige Gefühl in der Magengegend. Und voilà jetzt klettert er auf die Bühne und darf "Sin City", "The Jack" und die ganzen anderen Heiligtümer zum besten geben.
Bewährt kompromisslos - wie vom Original vorgegeben - kommt die Rhythmusgruppe KutA Young (git), Dr. Williams (bass) und Gonz "the machine" Rudd (dr) daher. Mit den wirkungsvollen Auffe-Mappe-Beats und Dampfhammer-grooves der frühen AC/DC erzeugen Sie die schweißtreibende Stimmung, die deinen Nacken knacken lässt.
Alle Regler stehen auf elf und der große Bon wird aus der Hölle heraufbeschworen, wenn die DIRTY DEEDS '79 Euch den guten, alten Stoff geben. Angus wäre stolz auf sie. Wenn Du die gigantische 78er "If You Want Blood (You Got It)" Livescheibe liebst und das monumentale "Let There Be Rock" Video von '79 seit damals Deinen Recorder nicht verlassen hat,dann laß sie Dir nicht entgegen. Niemals!


